Rezension: Es beginnt am siebten Tag

23. Februar 2017 0 Kommentare · Kommentar schreiben



Der Harper Collins Verlag und BloggdeinBuch haben mir vor einiger Zeit wieder ein Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt. Danke an dieser Stelle!
Das Buch heißt "Es beginnt am siebten Tag" und ist von Alex Lake.



Titel: "Es beginnt am siebten Tag" 

Autor: Alex Lake

Erscheinungsdatum: 5. Dezember 2016
Seitenanzahl: 472 Seiten
Genre: Thriller
Preis: 12,99€
Verlag: HarperCollins Verlag


Hier eine Inhaltsangabe:
Erst deine Tochter und dann du… Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist verschwunden, als Rechtsanwältin Julia sie von der Schule abholen will. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, sechs Tage voller Selbstvorwürfe. Am siebten Tag taucht das Mädchen wieder auf. Es scheint unverletzt und hat keine Erinnerung an das, was geschah. Julia und ihr Mann Brian sind unendlich erleichtert. Bis Julia merkt, dass das Schlimmste für sie nun erst beginnt. Denn wer auch immer ihre Tochter in der Gewalt hatte und wiedergebracht hat, will nicht das Kind vernichten …

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, ich musste erst mit dem Schreibstil warm werden. Mir hat dieser anfangs nicht so gut gefallen. Jedoch gewöhnt man sich sehr schnell daran, denn er ist sehr flüssig zu lesen und man kann sich dann besser auf die Story konzentrieren, die wirklich sehr spannend ist! Ich würde das Buch als eine Mischung aus Psychothriller und Familiendrama beschreiben. 

Was ich schade finde ist, dass die Inhaltsangabe einfach viel zu viel verrät. Man erfährt nämlich direkt, dass Anna wieder nach Hause kommt. Ich finde, das hätte man aus der Inhaltsangabe rauslassen müssen, da so noch mehr Spannung vorhanden wäre. Auch wurde ich mit den Charakteren nicht so wirklich warm und fand sie zum größten Teil unsympathisch und/oder langweilig. Wirklich sehr schade! Trotz dessen schafft es der Autor bis zum Ende hin eine große Spannung aufzubauen, sodass der Leser mitfiebert und auch wirklich das Ende erfahren möchte.

Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert, in das "Davor" und "Danach", wobei diese noch einmal in weitere kleinere Teile gegliedert sind. Außerdem wird aus zwei Perspektiven geschrieben, aus Julias Perspektive und aus der "Du" Perspektive. Ich fand die "Du" Parts etwas langweilig und diese haben mich im Schreibstil auch sehr gestört. Die Teile aus Julias Perspektive haben mir inhaltlich sowie vom Schreibstil deutlich besser gefallen. Jedoch hat da jeder seine eigenen Präferenzen. Dadurch, dass das Buch aber in diese Teile gegliedert ist, kann man allen Ereignissen sehr gut folgen und es erleichtert dem Leser sich in die Personen hineinzuversetzen. Das fand ich also wirklich gut!

Fazit:
Wer auf Bücher wie Gone Girl und Prettybaby steht, der liegt mit diesem Buch genau richtig! Dadurch, dass das Buch in mehrere Teile gegliedert ist, fällt das Lesen einfacher und man hat "alles im Blick" und kann jeden Tag, den Anna verschwunden ist, nachvollziehen.Trotz der Inhaltsangabe, die sehr viel verrät, bleibt das Buch spannend und es erwartet einen ein schönes "Finale".

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