Rezension: Wenn eins zum andern kommt.

26. Mai 2016 0 Kommentare · Kommentar schreiben


Schon wieder eine Rezension, ich weiß! Jedoch habe ich in den letzten Wochen so viele Bücher zugesendet bekommen und musste diese erst einmal lesen.
Dieses Exemplar habe ich wieder von https://blogger.randomhouse.de zugesendet bekommen. Vielen Dank nochmal!

Heute geht es um das Buch von Penelopy Lively - Wenn eins zum andern kommt.

Um ehrlich zu sein, hatte ich bei dem Buch am Anfang nicht einmal den Klappentext gelesen, sondern habe mich einfach nur in das Cover verliebt. Es sieht so schön aus! Es hat etwas verträumtes, finde ich. Doch auch der Inhalt kann sich durchaus sehen lassen...


 Der Lehrerin Charlotte wird auf der Straße die Tasche gestohlen, es ist nichts Wertvolles darin, aber sie stürzt und bricht sich die Hüfte. Dieser Überfall wird Auswirkung haben auf das Leben von sieben ganz unterschiedlichen Menschen. Charlotte muss für ein paar Wochen zu ihrer Tochter ziehen. Die Tochter wird dadurch aus ihrer Routine gerissen. Eine SMS wird eine Affäre verraten und das Ende einer Ehe einleiten, lukrative Ideen werden sich als Luftblase erweisen, ein Einwanderer wird die englische Sprache lieben lernen und vielleicht die Liebe einer Frau erobern. Wenn eins zum andern kommt zeigt, wie eine winzige Veränderung das Leben vieler durcheinanderwirbeln kann. Penelope Lively ist eine Schriftstellerin von seltener Klugheit und großem Einfühlungsvermögen. Dabei lässt die vollendete Geschichtenerzählerin auch in ihrem neuesten Roman feinsten britischen Humor aufblitzen.
Roman von Penelope Lively, C. Bertelsmann Verlag (27. April 2015) | ISBN-10: 3570101576


Der Klappentext fasst die Geschichte eigentlich schon gut zusammen. Charlotte bricht sich die Hüfte, weshalb ihre Tochter Rose sie anfängt zu pflegen. Durch dieses Ereignis entsteht so gesehen eine Kette von Aktionen. Ich war wirklich sehr gespannt auf die Geschichte, da einfach so viel passiert und alles irgendwie miteinander verknüpft ist. 
Der Schreibstil von Frau Lively ist sehr lebendig. Man liest gerne, es zieht sich nicht endlos lang, es geht einfach "locker" von statten. Leider verliert man als Leser bei dieser Anzahl an Personen leicht den Überblick und manches wirkt dann etwas zu schnell, die Struktur wirkte mit steigender Seitenanzahl immer mehr durcheinander, was ich sehr schade finde. Das Buch hätte so viel Potenzial.
Man fängt an sich Gedanken zu machen. Während es für alle eine Selbstverständlichkeit ist (oder sein sollte), die Eltern zu pflegen sobald diese es nicht selber können, muss man sich bewusst sein, dass das Leben eine völlig neue Wendung nehmen kann. Was für Auswirkungen hat der Aufenthalt? Wer leidet darunter, wen erfreut es? 
Letzten Endes muss ich leider sagen, dass das Buch wirklich tolle Ansätze liefert, es man aber teilweise als Leser sehr schwer hat, die Ordnung im Buch zu durchblicken. Der Schreibstil und die Charaktere sind wirklich sehr schön, mir gefällt es wie "leicht" die Autorin scheibt. Leider gibt es aber auch einige Schwächen, weshalb ich dem Roman 3/5 Punkten geben würde.


Habt ihr das Buch gelesen? Wie fandet ihr es?

Rezension: The Choice - Bis zum letzten Tag

24. Mai 2016 0 Kommentare · Kommentar schreiben


Hallo ihr Lieben,
in letzter Zeit erreichten mich mehrere Rezensionsexemplare von https://blogger.randomhouse.de.
Danke hierfür an dieser Stelle.




€ 9,99 [D] € | 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-453-41979-7
Erschienen: 08.02.2016Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)



An die große Liebe glaubt Travis Parker nicht. Er hat sich seine Welt bestens eingerichtet: ein guter Job, nette Freunde, ab und an eine kleine Affäre. Doch dann lernt der überzeugte Junggeselle Gabby Holland kennen, die sein Herz im Sturm erobert. Gegen viele Widerstände gelingt es ihm, sie für sich zu gewinnen. Er ahnt nicht, dass seine härteste Prüfung noch bevorsteht. (buecher.de)





Ich liebe die Bücher von Nicholas Sparks und es ist nicht das erste Buch das ich von ihm gelesen habe. Ich muss zugeben, dass es länger her ist, dass ich ein Buch gelesen habe. Deshalb wurde es wieder Zeit!
Das Buch ist im gewohnten Stil: schön romantisch, viel Liebe - eine Liebe, für die man alles tun würde.


Die Geschichte beginnt damit, dass es eine Rückblende in Travis' Leben gibt. Man erfährt, wie Travis und Gabby sich kennen lernen, wobei ich Gabby sehr ins Herz geschlossen habe. Genauso geht es auch Travis, der sie zu einem Treffen überredet und sich schon nach kurzer Zeit in sie verliebt, was ziemlich untypisch ist für ihn. Auch Gabby ergeht es ähnlich, jedoch gibt es ein Problem - Gabby hat einen Freund. Sie hat sehr große Schuldgefühle und muss sich zwischen den beiden Männern entscheiden.
Im zweiten Teil des Romans gibt es einen großen Zeitsprung. Es gab einen schweren Unfall und eine der Personen muss eine schwere Entscheidung treffen...


Zu viel möchte ich nicht verraten, da sonst die Spannung verloren geht. Ich kann nur sagen, dass mich die Geschichte sehr gefesselt und berührt hat. Wie so oft, ist es Nicholas Sparks gelungen, dass der Leser sich Gedanken über bestimmte Themen macht. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und denkt auch nach dem Buch noch darüber nach. 

Für mich war dies wieder ein gelungenes Buch von Herrn Sparks. Man hat den gewohnten Schreibstil und das Thema Liebe. Mehr will eine Frau auch gar nicht . Zusammenfassend würde ich dem Buch also eine volle Punktzahl geben, da man sich als Leser sehr gut hineinversetzen kann. Für Frauen, die auf romantische Bücher, viel Drama und Emotionen stehen, ist das Buch genau das richtige.


Habt ihr das Buch gelesen? Wie fandet ihr es?




Mein Roadtrip mit dem Auto durch Europa Teil1

21. Mai 2016 2 Kommentare · Kommentar schreiben



Ihr Lieben,
in den Kommentaren wurde gewünscht, dass ich etwas über meine Europareise schreibe. Es werden wohl mehrere Posts werden, da wir sehr viel rumgereist sind und sehr viele Fotos gemacht haben.

Auf die Idee zur Europareise sind wir gekommen, weil mein Freund im Januar letzten Jahres eine Zusage für eine Ausbildung bekommen hat. Bevor er also die Ausbildung im August angefangen hat, wollte er durch Europa reisen, da es quasi seine letzte Möglichkeit gewesen wäre.
Da ich durch das Studium sehr flexibel bin und eine super nette Chefin habe, die mir für den Zeitraum bezahlten Urlaub gegeben hat, haben wir angefangen zu planen.

Es ist wirklich sehr viel Planung im Voraus erforderlich. Wir waren im ADAC und haben eine ADAC Plus Mitgliedschaft abgeschlossen (für den Fall, dass das Auto den Geist aufgeben sollte) und eine Auslandsversicherung. Die Leute vom ADAC waren so nett und haben uns Broschüren und Stadtpläne für jede größere bzw beliebtere Stadt zugeschickt, was uns eine sehr große Hilfe war.

Wir haben einen Zeitraum von einem Monat festgelegt und eine ungefähre Route.
Diese Länder und jeweiligen Städte haben wir besucht:


1. Station Holland: Amsterdam, Rotterdam
2. Station Belgien: Antwerpen, Brüssel, Brügge
3. Station Frankreich: Paris, Versailles, Le Mans, Nantes, Bordeaux, St. Biarritz
4. Station Spanien: San Sebastian, Bilbao, Santander, Santiago
5. Station Portugal: Porto, Lissabon
6. Station wieder Spanien: Salamanca, Madrid, Valencia, Barcelona
7. Station wieder Frankreich, aber die Cote d'Azur: Montpellier, Marseille, Cannes, Nizza, St. Tropez
8. Station Monaco
9. Station Italien: Turin
10. Station Schweiz: Bern, Zürich, St. Gallen
11. Station Deutschland: München
12. Station Österreich: Salzburg, Wien
13. Station Tschechien: Prag
14. Station wieder Deutschland: Dresden, Leipzig, Berlin, Hamburg, Bremen

Ich weiß nicht mehr genau, ob es genau die selbe Reihenfolge war, aber so in etwa war es.
Wir haben uns vorher eine Mappe angelegt, in denen die Reihenfolge der zur fahrenden Städte war und wie viele Kilometer es sind.
Wir sind pro Tag ca 2-6 Stunden gefahren und haben mehrere Städte an einem Tag besucht. Wo es uns gefallen hat, sind wir dann mehrere Tage geblieben (z.B. in San Sebastian oder St. Biarritz).
Wir haben insgesamt dann ca 1500€ an Spritgeld eingeplant (also wirklich nur das Tanken) und ich glaube in etwa 500€ für Maut und andere Autobahngebühren. Zusätzlich haben wir uns jeweils noch Kreditkarten angelegt, die jeweils ein Kreditlimit von 1000-1500€ hatten. Als Taschengeld für Nahrung Shoppen, Eintritt und Souvenirs hatten wir soweit ich noch weiß auch ca 1000€ für beide zusammen.
Essen haben wir uns mitgenommen und haben beispielsweise Bockwürstchen, 5 Minuten Terrine, Chinasuppe, Milchbrötchen und andere Sachen mitgenommen, die lange haltbar sind. Wir haben uns also überwiegend davon ernährt und haben zwischendurch in Supermärkten Brötchen o.ä. gekauft.
Geschlafen haben wir den ganzen Monat im Auto. In vielen Ländern ist sowas verboten, weshalb ich das jetzt nicht nachmachen würde. Auch die Gefahr, dass nachts in das Auto eingebrochen und alles geklaut wird, ist sehr groß. Wir selber haben uns immer außerhalb in Wohnsiedlungen abgelegene Parkplätze gesucht und sind teilweise mehrere Stunden rum gefahren, bis wir uns sicher gefühlt haben.
Für unser "Bett" haben wir schon vorher die hinteren Sitzbänke ausgebaut und haben dort Matratzen, Decken und Kissen gehabt. Da die hinteren Scheiben des Autos getönt waren, konnte man uns von außen auch nicht sehen. Wir haben nur eine einzige Nacht in Hamburg in einem Hotel verbracht, da wir am nächsten Morgen in das König der Löwen Musical gegangen sind und uns zurecht machen wollten.
Geduscht haben wir in Schwimmbädern, teilweise sind wir auch kostenlos in die Schwimmbäder rein gekommen. Auf die Toilette ist man dann dort oder auf öffentliche Toiletten gegangen, das gute an Großstädten ist, dass es fast an jeder Ecke Klos gibt.

Man sieht, es war alles nicht ganz einfach. Trotzdem würde ich es wirklich immer wieder machen, denn danach weiß man eine schöne, entspannte Dusche, erstmal richtig zu schätzen. Auch so ist es eine Erfahrung, die einen echt verändert. Man lernt so vieles kennen, auch die negativen Seiten an Ländern, man geht an seine Grenzen und überwindet Ängste oder schafft Dinge, die man meinte nicht schaffen zu können. Auch das Zusammenleben auf engstem Raum ist eine harte Beziehungsprobe und lässt einen Wissen, ob man wirklich zueinander passt oder nicht. Wiederholen würde ich die Erfahrung aber in jedem Fall.





The Junglebook 3D Kino Rezension

16. Mai 2016 2 Kommentare · Kommentar schreiben




Ihr Lieben,
gestern war ich mit meinem Freund und seiner kleinen Schwester im Kino, und zwar im Film "The Junglebook" in 3D.
Ich wollte den Film unbedingt sehen, da ich schon den Disney Klassiker sehr gern gehabt habe und der Trailer äußerst vielversprechend klingt.


Nachdem der kleine Mogli durch ein Unglück seine Eltern verloren hat, findet er sich ganz allein im tiefen indischen Dschungel wieder. Nur dank der Fürsorge von Wolfsmutter Rakcha gelingt es dem Jungen zu überleben, aber lange kann er nicht bei den Wölfen bleiben, denn sie fürchten Schir Khan. Der imposante Tiger hasst die Menschen und will sie vernichten. Doch Mogli findet bald neue Gefährten: Mit dem witzigen Bären Balu und dem strengen Panther Baghira erlebt er das größte Abenteuer seines Lebens. (v.f.) (Text entnommen auf http://www.uci-kinowelt.de/)

Ich muss zugeben, dass ich etwas geschockt war, dass die zwölfjährige Schwester meines Freundes Dschungelbuch nicht kannte. Schließlich sind die meisten doch damit aufgewachsen? Dafür war ich umso gespannter auf ihre Reaktion bei dem Film.
Ich selber hatte sehr hohe Erwartungen, denn der Disney Zeichentrickfilm war der erfolgreichste Disneyfilm in Deutschland. Mein Freund hatte keine Erwartungen und seine Schwester auch nicht, da sie nicht wusste, worum es in dem Film geht.
Man muss jedoch sagen, dass keiner Enttäuscht wurde. Wir alle fanden den Film sehr gut und waren begeistert von der Aufmachung, Animation und der Story. Zugegeben, der Film ist etwas düster gemacht und an einigen Stellen etwas brutal, jedoch gibt dies keine Minuspunkte. Man war während des Films sehr in dieser "Welt" drin, da alles sehr realistisch aussah, vor allem der schwarze Panther Baghira.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Film auf jeden Fall weiter empfehlen würde, auch in 3D. Er war sehr schön gemacht und es trat in keinem Moment Langeweile auf und man konnte sich einfach echt gut auf den Film einlassen und es ist ein guter Film für die gesamte Familie.


Wie sieht es mit euch aus? Habt ihr den Film schon gesehen? Wie fandet ihr ihn?

Neustart

12. Mai 2016 1 Kommentare · Kommentar schreiben








Ihr Lieben,
es war eine sehr lange Zeit still um den Blog, jedoch möchte ich einen Neuanfang wagen :)
Obwohl es so still war und auch teilweise mehrere Monate nicht gebloggt wurde, wurde der Blog dennoch zahlreich besucht, danke dafür!

Es hat sich einiges in meinem Leben getan:
- ich habe eine Reise durch Europa mit dem Auto gemacht (Interesse an einem Eintrag dazu? Tipps?)
- das Studium ist fast abgeschlossen
- ich bin ausgezogen (Eintrag hierzu?)
- habe mich verlobt
- habe seeeehr viele Bücher gelesen
- viele Beautyprodukte getestet
- reise Ende des Monats erneut nach Paris
- gehe bald ins Ausland

Habt ihr Interesse an Einträgen diesbezüglich? Irgendwelche Postwünsche o.ä.? Nur her mit den Vorschlägen :)

Wie ihr seht, bekomme ich in der letzten Zeit sehr viele Bücher zugeschickt. In meinem Studium muss ich sehr viel lesen (da ich Anglistik und Germanistik studiere) und mache eigentlich fast nichts anderes mehr. Auch für einige Seminare muss ich Jugendbücher oder alte Klassiker lesen, habt ihr Interesse an Rezensionen dazu? Außerdem habe ich letztens von Autoren und Buchverlägen sehr viele Bücher zugeschickt bekommen, weshalb Rezensionen dazu folgen. Also freut euch schonmal, falls ihr gerne Bücher lest, es sind einige interessante Bücher dabei!